Archiv der Kategorie 'Aufrufe'

Nazihaus dichtmachen! – Demo 27.11 Ratzeburg

Anbei dokumentieren wir den Demoaufruf der Antifa Herzogtum-Lauenburg:
In Ratzeburg gibt es seit einiger Zeit ein erhebliches Nazi-Problem. Organisierte FaschistInnen bezogen im Februar 2010 gemeinsam ein neues Haus in der Ratzeburger Innenstadt, welches sowohl als Wohnhaus, wie auch als Veranstaltungsort für interne Feiern und Treffen genutzt wird. Gleichzeitig wird die Inselstadt als „National befreite Zone“ deklariert, welche die Nazis immer wieder versuchen durchzusetzen. Dies bedeutet körperliche Gewalt, Hetzjagden und sogar Morddrohungen gegen vermeintlich linke oder alternative Jugendliche und Menschen mit Migrationshintergrund. Diese Zustände werden von bürgerlicher Seite zwar problematisiert, jedoch nicht ausreichen angegangen.

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NO ENTRY – KEIN ZUTRITT FÜR NAZIS

NO ENTRY
KEIN ZUTRITT FÜR NAZIS
beim CAMPUS OPENAIR in Wismar


Am 25. September 2010 findet das Campus Openair in Wismar statt – ein Grund zur Freude.
Sogar ein kleines Jubiläum steht an, denn das COA wird 10 Jahre alt und weist wie in der Vergangenheit eine interessante Vielfalt von KünstelrInnen auf, welche ein buntes sowie zahlreich erscheinendes Publikum verspricht.

Alles super – warum jetzt diese Kampagne?

In den zurückliegenden Jahren kam es vermehrt zu Pöbeleien und tätlichen Angriffen gegenüber nicht-rechten Jugendlichen auf dem Weg zum, als auch auf dem Campus Openair.
Ausgeübt wurden diese von verschiedenen Gruppierungen des neonazistischen Spektrums aus Wismar und der näheren Umgebung. Weder persönliche Diskrepanzen, noch vorausgegangene Provokationen sind hierfür die Auslöser. Auftreten und Aussehen lässt zu keiner Zeit Zweifel an einer neonazistischen Gesinnung der TäterInnen zu.
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Wir laden ein…

Infoveranstaltung zu Mumia Abu-Jamal

WAS? Das Leben des Mumia Abu-Jamal mit Hilfe einer Filmvorführung „In Prison my whole Life“ retten.

WANN? 23.02.2010

BEGINN? 18.30 Uhr WO? Infocafé „Theorie, Kritik und Cola?“ in den Räumlichkeiten des TIKOzigalpa, Dr.-Leber-Str. 38, in
Wismar

PREIS? Die Veranstaltung ist für Euch kostenlos, es wäre aber nett und hilfreich, wenn Ihr eine kleine Spende hinterlasst.

Mumia Abu-Jamal ist ein afro-amerikanischer Journalist und Aktivist der Bürgerrechtsbewegung, der seit 1982 in Pennsylvania in der Todeszelle sitzt. Grund dafür ist der Mord an einen Polizisten, für den er verantwortlich gemacht wird. Die Beweislage gegen ihn ist allerdings mehr als lückenhaft und kontrovers, gerade da er als Aktivist der ehemaligen Black Panther Party stetig Rassismus und Repression ausgesetzt war. Laut Aussagen seines Anwalts befindet sich Mumia weiterhin in Lebensgefahr, da sämtliche Anträge auf ein neues Verfahren z.T. ohne Begründung abgelehnt wurden und die Entscheidung des obersten Gerichts, ob seine Todesstrafe in lebenslange Haft umgewandelt wird noch nicht gefallen ist.
Der Film „In Prison my whole Life“ befasst sich mit Mumia, dem Mord und der kontroversen Beweislage sowie dem Prozess um Mumia Abu-Jamal

Weiteres zu Mumia findet Ihr bei uns, bei der Roten Hilfe und unter www.mumia-hoerbuch.de

13.02.2010 Naziaufmarsch in Dresden verhindern

Wir rufen alle Antifaschistinnen und Antifaschisten dazu auf, am 13. Februar dem Naziaufmarsch in Dresden entschlossen entgegenzutreten und ihn gemeinsam zu blockieren!
In dem bundesweiten Bündnis No pasarán! haben sich verschiedene linke und antifaschistische Gruppen zusammengeschlossen, um dem jährlich stattfindenden Nazigroßaufmarsch endlich ein Ende zu bereiten.

Aus diesm Grund findet am 19.01.2010 um 19:00 Uhr im Rahmen des Infocafé „Theorie, Kritik & Cola?“ in den Räumlichkeiten des TIKOzigalpa in Wismar eine Infoveranstaltung zum anstehenden Naziaufmarsch statt. Hierzu sind alle rechtherzlich eingeladen.

weitere Informationen findet ihr hier und hier.

Aufruf: „Mumia 3 + 12″

Werdet kreativ: Helft mit Mumias Leben zu retten

Seit 27 Jahren sitzt der Journalist und ehemaliger Black Panther Aktivist Mumia Abu Jamal zu Unrecht im Todestrakt von Pennsylvania. Am 6. April hat nun das oberste Gericht der USA, der Supreme Court, Mumias Antrag auf ein neues Verfahren wegen Verstoß gegen internationale Mindeststandards im Prozess 1981/82 ohne Begründung abgelehnt. Noch nicht entschieden ist über den ebenfalls vorliegenden Antrag der Staatsanwaltschaft von Philadelphia, die derzeit ausgesetzte Todesstrafe für Mumia zu bestätigen. Nach Aussagen seines Anwalts Robert R. Bryan befindet Mumia sich in der größten Lebensgefahr seit seiner Festnahme 1981. Nun liegt es an uns diese Hinrichtung durch öffentlichen Druck zu verhindern.

Beteiligt euch an „3+12″

Sollte US Justiz und Politik ihre Todesdrohung gegen Mumia wirklich in die Tat umsetzen wollen, hat die FREE MUMIA Bewegung darüber hinaus einen dezentralen Aktionstag ausgerufen. So sollen am 3. Tag nach der Bestätigung des Todesurteils um 12 Uhr (oder auch später) Einrichtungen der US Regierung sowie von Konzernen, die ihren Sitz in den USA haben und/oder am gefängnisindustriellen Komplex dort verdienen, Ziel von Protesten und Aktionen des zivilen Ungehorsams sein. Außerdem ist am Samstag vor dem Hinrichtungstermin um 12 Uhr eine bundesweite Demonstration zur US-Botschaft in Berlin geplant. Achtet auf Ankündigungen!

Solidarität muss praktisch werden!

„Im Namen der Gerechtigkeit bitten wir Sie um Ihre Unterstützung und eine großzügige Spende
im Rahmen Ihrer Möglichkeiten“
Angela Davis, Sprecherin der US-Kampagne gegen die Todesstrafe

Die Verteidigung von Mumia ist weiterhin dringend auf Spenden angewiesen. Das Internationale Verteidigungskomitee (IVK) Bremen, welches schwerpunktmäßig das Verteidigungsteam von Mumia unterstützt, verzeichnet ein spürbares Nachlassen des Spendenflusses seit dem Sommer. Das von Robert R. Bryan geleitete Verteidigungsteam ist finanziell ausgelaugt.
Die notwendigen juristischen Schritte der Verteidigung dürfen nicht am Finanziellen scheitern!
Der aktuelle Spendenaufruf des IVK ist >hier< zu finden.

Darüber hinaus gibt es auf den Seiten des IVK weitere Ideen, mit denen ihr Unterstützung leisten könnt >hier<
Ebenfalls solltet ihr nicht nur euch, sondern auch andere informieren. Zahlreiche Flugblätter zum Verteilen auf der Straße, in der Schule, im Betrieb oder unter Freunden/Freundinnen könnt ihr Dienstags beim Infocafé „Theorie, Kritik und Cola“ im Tikozigalpa (Wismar) bekommen.