17. Mai Internationaler Tag gegen Homophobie

Vor exakt 19 Jahren strich die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität als Erkrankung von dem Diagnoseschlüssel für „psychische Krankheiten“. Infolgedessen wird nun seit 2005 jährlich der „International Day Against Homophobia“ gefeiert, um Toleranz, Akzeptanz und Respekt seitens aller Menschen einzufordern.

Jedoch sah mensch am gestrigen Tage, dass Homosexualität nicht überall akzeptiert wird: Am 16. Mai, Tag des Eurovision- Song- Contestes, fand in Moskau eine Protestkundgebung von LGBTI-Aktivist_innen statt. Sie wollten auf die Diskriminierung und Verfolgung homosexueller Menschen in Russland aufmerksam machen. Dies war der russischen Regierung ein Dorn im Auge, da die Protestkundgebung gewaltsam und prompt von der Exekutive des Staates aufgelöst wurde. Laut Augenzeugenberichten sind die Demonstrant_innen von der Spezialeinheit OMON (Milizbrigade besonderer Bestimmung), verprügelt, gejagt, im Würgegriff abgeführt sowie in Gefängnisse verfrachtet worden.

Mensch sieht also, dass das Problem Homophobie immer noch aktuell ist und Homosexualität sogar in 7 Ländern der Weltn u.a. im Sudan, Iran und den Vereinigten Arabischen Emiraten mit dem Tod bestraft wird. Deswegen ist es zwingend notwendig über Homophobie aufzuklären und für Gleichberechtigung, Toleranz, Respekt sowie Akzeptanz von schwulen und lesbischen Mitbürgern_innen in der Gesellschaft zu kämpfen. Denn gleich welchen Geschlechts und sexueller Hingezogenheit mensch angehört, bleibt ein Mensch immer ein Mensch und muss dementsprechend behandelt sowie geachtet werden.

Deshalb nutzen wir den heutigen Tag um GEGEN HOMOPHOBIE aufzurufen.

weitere Informationen und Hintergründe zu diesem Thema gibt es bei der Antifa Wismar