1. Mai// Neubrandenburg// Naziaufmarsch blockieren

Morgen am 1. Mai wollen die Nazis um 11:00 Uhr in Neubrandenburg marschieren. Dies gilt es zu verhindern.

Pressemitteilung vom 28. April 2012

Die NPD hat kommentarlos den Treffpunkt für die am 01. Mai 2012 angekündigte Demonstration von der Oststadt in die Ihlenfelder Vorstadt Johannesstraße Ecke Ihlenfelder Straße verlegt. Dies ist das einzige Viertel in Neubrandenburg, welches nicht durch demokratische Demonstrationen oder Kundgebungen belegt ist. Während die NPD im Jahre 2009 eine Route durch die Ihlenfelder Vorstadt noch ablehnte, scheint dies der einzige Ausweg für eine rechte Demonstration in Neubrandenburg zu sein.
Das Bündnis “Neubrandenburg Nazifrei” wird sich aufgrund der neuen Erkenntnisse auf die Ihlenfelder Vorstand konzentrieren. “Wir tragen unseren Protest und unsere Blockaden dorthin, wo es wichtig ist – nämlich auf die Route der NPD und deren Gefolgschaft”, so Gerome Winkler, Pressesprecher des Bündnisses. “Neubrandenburg Nazifrei” hat das Ziel einen NPD-Aufmarsch mit friedlichen Blockaden abzuwenden. “Unabhängig davon, wo die Demo der NPD nun stattfinden wird, wir werden sie blockieren. Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich unseren friedlichen und gewaltfreien Blockaden anzuschließen – dort, wo sie marschieren wollen. Von uns wird dabei keinerlei Eskalation ausgehen”, erklärt Winkler.

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28. Januar 2012// 13:00 Uhr // Hamburg HBF

Aufruf:

Der Tod ist ein Meister aus Deutschland

Was sich in Deutschland abspielt, ist unerträglich. Dreizehn Jahre lang konnten drei Thüringer Nazis ungestört durch die Republik reisen, Banken überfallen, Sprengstoff-Attentate verüben und Menschen ermorden. Ihre Opfer waren Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık, Halit Yozgat und die Polizistin Michèle Kiesewetter. Die Morde der Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) wurden nur durch einen Zufallsfund nach dem Tod der beiden Nazis Böhnhardt und Mundlos im November 2011 aufgedeckt. Seitdem erfährt die Öffentlichkeit stückchenweise grauenhafte Details über die gezielte Hinrichtung von Migranten in ihren Geschäften, eine Nagelbombe in Köln-Mülheim und andere Anschläge eines Netzwerkes, von dem bisher nicht einmal abzusehen ist, wer ihm außer Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt noch angehört. Das ganze Ausmaß des Terrors ist noch nicht ersichtlich – möglicherweise steckt die Gruppe auch hinter einer Serie von Brandanschlägen in Völklingen und einem antisemitischen Bombenanschlag in Düsseldorf-Wehrhahn.
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Hakenkreuz-Dennis von der NPD

Hier ein Bericht des Internetportals INFORIOT über den aus Wismar stammenden Dennis Franke, wo er jahrelang in der Neonaziszene agierte. Franke war 2007 bei dem brutalen Angriff auf eine Gruppe linksalternative Jugendliche am Bahnhof in Pölchow beteiligt.
Jetzt ist er Stadtverbandschef der NPD in Neuruppin.
Hier der komplette Bericht auf INFORIOT

Ermittlungsverfahren gegen Prügelpolizisten eingestellt

Ende Mai 2010 griffen drei Polizisten einen aus Bangladesch stammenden Praktikanten der Firma Hanse Solar GmbH in Wismar an, während er auf dem Betriebsgelände arbeitete.
Der Chef der Firma Christian Gnirke stellte Anzeige gegen die Beamten wegen Körperverltzung im Amt, die im August diesen Jahres fallen gelassen wurde.
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Antifascist Actions

Überall in Mecklenburg-Vorpommern waren Antifas mit Freunden und Familie unterwegs und beteiligten sich an der landesweiten Kampagne „Wake up – Stand up! Keine Stimme den Nazis in MV!“.

Auch im Landkreis Nordwestmecklenburg ging einiges.
So wirkte die Anti-Nazi-Kampgne wie ein Motor für die linke Szene. Unzählig Menschen nahmen an den Informationsveranstaltungen teil; erkundigten sich nach Ansprechpartner_innen, geplanten Aktionen, Material und fragten: „Was können wir tun?“

wakeup
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